Donnerstag, 5. April 2012

Raw Pancakes

Hiermit melde ich mich nach einer Ewigkeit zurück. Leider bin ich im Moment im Uni-Stress (Abschlussprüfungen, oh nein!) und habe daher kaum Zeit zum Bloggen :-( Dafür werde ich nach meinem Abschluss um so mehr Zeit haben. Mehr dazu, wenn es soweit ist.

Heute gibt es mal wieder etwas Süßes. Vorab ist zu sagen, dass für das Rezept ein Dörrgerät sowie beschichtete Folien benötigt werden. Mit normalem Backpapier werden die Pancakes wohl eher Matsch und das möchte ja keiner.
Inspiriert wurde ich zu dem Rezept von Mimi Kirk. Da ich aber nicht alle Zutaten im Haus hatte, habe ich das Rezept einfach ein wenig variiert.
Die Zubereitung des "Teig" geht auch ziemlich fix, nur das Dörren dauert halt wieder ein bisschen länger.

Für 4 kleine Pancakes:
  • 2 Bananen
  • 1/4 Tasse Walnüsse
  • 1,5 EL Kokosraspel
  • 1/4-1/2 TL Zimt
  • 1 EL Agavendicksaft
  • optional: eine Handvoll Himbeeren
Die Bananen mit einer Gabel zerdücken, die Nüsse hacken und dann alle Zutaten (außer der Himbeeren) in einer Schüssel vermengen.
Ein Blech des Dörrgeräts mit der beschichteten Folie belegen und jetzt vier kleine Fladen (ca. 1-1,5 EL) auf dem Blech verteilen. Wer mag, kann noch die Himbeeren zerdrücken und als Topping auf die Pancakes geben. Sieht auch optisch schön aus :-)
Jetzt bei 43°C ca. 8 Stunden (am besten über Nacht) trocknen.
Die Pancakes sind fertig, wenn sie sich mit Hilfe eines flachen Spachtels von der Folie lösen lassen - sie sollen also nicht komplett durchgetrocknet werden.
Sie sind in einer Tupperdose auch einige Tage im Kühlschrank haltbar und sind somit auch gut für unterwegs.





Freitag, 27. Januar 2012

Detox - Bilanz

Lange war es an dieser Stelle still auf diesem Blog. Ich schäme mich...nicht nur wegen der langen Pause, sondern auch wegen der dritten und letzten Detox-Woche.
Ich muss es leider zugeben: meine letzte Woche war eine K-A-T-A-S-T-R-O-P-H-E!!!
Ich habe also offiziell nur zwei Wochen gedetoxt. Schande über mein Haupt.
Es fing ganz harmlos mit einem veganen Bagel an. Das ging noch. Dann kam mein alter Busenkumpel Zucker dazu und danach ging's nur noch bergab :-(
Was habe ich aus der Sache gelernt?! 

  • Zucker macht süchtig! Als ich ihn ganz weggelassen hab, habe ich als Alternative Rohkost-Desserts   - wie beispielsweise den tollen rohen Schokokuchen oder Datteln - gefuttert. Das hat super funktioniert. Da ich immer was Süßes hatte, habe ich Kumpel Zucker auch nicht vermisst. Aber dann habe ich ihn einmal gegessen und dann war's geschehen. Jeden Tag wollte mein Köper Zucker.
♥  Tipp: immer etwas (gesundes) Süßes mitnehmen. Abends vor dem Fernseher habe ich mir oft einen süßen Obst-Smoothie aus Bananen, Beeren & Co gemacht.

  • Gluten ging eigentlich auch ganz gut, aber ich werde nicht dauerhaft daruaf verzichten. Ich mag Brot einfach gerne und Nudeln auch. Aber ich habe mir vorgenommen, so wenig Weißmehl wie möglich zu essen, d.h. ab jetzt viel öfter Vollkornprodukte.
 ♥ Tipp: Als Brotersatz eignet sich gut Rohkostbrot. Wer nicht backen oder dörren möchte, kann sich auch glutenfreies Brot kaufen. Es gibt auch laktose- und glutenfreies Knäckebrot von Wasa, allerdings ist in diesem Zucker verarbeitet.
Zutaten: Reismehl, Maismehl, Maisstärke, Kartoffelstärke, pflanzliches Fett, Zucker, Zuckerrübenfaser, Buchweizenmehl, Hefe, Invertzucker-Lösung, Verdickungsmittel (Carboxymethyl-Zellstoff, Guarkernmehl), Salz, Backtriebmittel (Natriumhydrogencarbonat), Emulgator (Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren)
Selber machen, ist immer noch am besten.

  • Kein Kaffee. Das hat super geklappt. Den brauch ich nicht wirklich. Ab und zu werde ich schon noch einen trinken, aber nicht mehr in solchen Mengen wie vorher.
  • Auch die Sache mit dem Alkohol war jetzt kein Problem, aber im Moment stehen auch keine größeren Feste an :-) 
  •  Sport -  5x die Woche ist machbar, aber 4x reicht auch. Ich habe schon gemerkt, wie gut mir das tut. Wenn man den ganzen Tag in der Bib sitzt, ist ein bisschen Bewegung echt nicht schlecht.
  • Trockenbürsten: davon bin ich echt begeistert!! Die Haut wird davon super-weich! Ich hatte an den Beinen immer sehr trockene Haut, unabhängig von der Jahreszeit und Creme. Seitdem ich regelmäßig trockenbürste, sind meine trockenen Stellen an den Schienbeinen so gut wie verschwunden. Es reicht, wenn ich mich einmal die Woche mit Mandelöl einreibe. Das werde ich auf jeden Fall beibehalten!
  • Nasendusche: auch diese werde ich beibehalten. Wenn ich das morgens mache, ist meine Nase den ganze Tag frei. Echt gut.
  • Meditation: ja, daran muss ich noch arbeiten. Nicht nur an der Technik, sondern auch ein bisschen an meiner Diziplin :-) man muss sich einfach regelmäßig hinsetzen. Ja. Ich werde daran arbeiten.
Fazit: wenn man sich gut vorbereitet, indem man sich Essen mit in die Uni bzw. zur Arbeit mitnimmt, dann übersteht man den Tag ohne Probleme. Bei mir lag's letzten Endes nur daran.
An sich war das Detoxen gar nicht so krass, wie ich befürchtet hatte (auch wenn ich nicht durchgehalten habe). Ich werde es bestimmt noch einmal wiederholen, allerdings erst nach dem ganzen Uni-Abschluss-Zeug :-)
Insgesamt hatte ich keine richtigen Entgiftungserscheinungen. Abgesehen von ein paar Kopfschmerzen und leichten "Erkältungserscheinungen" ganz am Anfang. Ich habe auch immer genauso viel gegessen wie vorher, nur halt anders.
Ich werde viel beibehalten - mit gelegentlichen Ausnahmen.
Am Wochenende backe ich vielleicht ein paar Cupcakes. Nicht, weil ich unbedingt welche essen möchte, sondern weil ich einfach nochmal backen möchte :-)

Dienstag, 17. Januar 2012

Detox, Tag 12 - Nudelpfanne, Rote-Bete-Karotte-Apfel-Saft, Yoga

Ich überspringe jetzt mal meine Tageserlebnisse, die haben sich seit gestern nicht groß verändert.
Zu Mittag gab's heute eine Gemüse-Nudelpfanne:
  • Buchweizen/Süßkartoffel- Nudeln (aus dem Bioladen)
  • Brokkoli
  • rote Paprika
  • Austernpilze
  • Sojabohnen-Sprossen
  • Karotten
  • Chinakohl
  • Sesamöl
  • Sojasauce
  • Sesamsamen
  • optional: Currypulver
Die Nudeln nach Packungsanweisung zusammen mit dem Brokkoli kochen. Abschütten und kurz mit kaltem Wasser abschrecken.
In der Zwischenzeit das Gemüse kleinschnibbel, Öl in einer Pfanne erhitzen gemüse darin kurz anbraten, Nudeln und Brokkoli dazu, mit Sojasauce ablöschen und mit Sesam bestreuen. Wer mag, kann noch etwas Currypulver dazugeben. Umrühren, fertig.
Manchmal muss es einfach schnell gehen.

Komme gerade eben aus dem Kino. Ich habe mir Der atmende Gott angeschaut. In dem Dokumentarfilm werden die Anfänge des modernen Yoga gezeigt. Ich fand ihn echt schön gemacht - ist halt eine Dokumentation. Ich mag sowas ja. Der Trailer des Films ist leider ziemlich kurz, aber ich poste ihn trotzdem mal.



In der aktuellen Ausgabe des Yoga Journals ist auch ein langes Interview mit dem Regisseur Jan Schmidt-Garre.

Da ich mich während des Films mit Studentenfutter vollgestopft habe (immerhin besser als Schoki oder Chips), gibt's heute Abend nur Saft:
  • mittelgroße Rote Bete
  • 1-2 Äpfel
  • 4 Karotten
  • optional: kleines Stück Ingwer
Ach, der Saft ist so schön pink. Ist das nichts für dich, Claudi? :-)

Montag, 16. Januar 2012

Detox, Tag 11 - Meditation, Uni, Sport

Ja, heute habe ich tatsächlich noch einmal meditiert. Aber irgedwie will mein Geist nicht so wie ich. Ihr merkt es bestimmt schon - die Sache beschäftigt mich, sehr sogar. Evtl. brauche ich da Hilfe - professionelle Hilfe. Ich werde mir etwas einfallen lassen. Habe da schon was im Auge...
Ansonsten war ich wieder mal an meinem Lieblingsort - der Bibliothek, oh ja. Mittlerweile ist die Arbeit 47 Seiten lang, d.h. etwas über die Hälfte wäre geschafft, yuppie. Die nächsten sechs Wochen muss ich aber nocheinmal ordentlich in die Tasten hauen, damit das alles noch so hinhaut, wie ich mir das vorstelle.
Nach der Uni habe ich dann die halbe Gemüse- und Obstabteilung vom Alnatura leer gekauft. Man sollte hungrig wirklich nicht in den Supermarkt. Schon oft vorgenommen, schon genauso oft dagegen verstoßen.
Dann gings ab ins Fitness-Studio: Zumba-Time. Ja, man sieht dabei affig aus, aber es ist trotzdem lustig, auf merkwürdige Art und Weise und es ist - man glaubt es kaum - sauantrengend, vor allem wenn man den Dreh einmal mit den Bewegungen raus hat. Ich bin nämlich, was Koordination betrifft, nicht so die Könnerin und das ist noch nett gesagt.
Heute war's essentechnisch nicht so spektakulär: heute Mittag einmal Hirse mit Salat und heute Abend Hirse mit Tomaten. Daher gibts heute kein Food-Foto. 
Damit dieser Post nicht ohne Foto bleibt, habe ich meine Armbänder fotografiert :-) Kleines Bildrätsel: Was erkennt ihr auf dem Foto?

Tip: ist in Bayern sehr beliebt...
Bis Morgen...

Sonntag, 15. Januar 2012

Detox, Tag 10 - Tofu-"Rührei"

Heute habe ich nicht viel gemacht, daher auch kein langer Post. Man könnte meinen, mein Leben sei ein bissl langweilig. Im Moment ist es das auch teilweise, aber ich find's ganz ok, da ja "bald" der Stress mit den Prüfungen losgehen wird. Naja, bald ist relativ, aber egal :-)

War heute morgen wieder beim Sport: 60 min. Fahrrad fahren. Bevor es losging, habe ich - man glaubt es kaum - mal wieder meditiert. Immer noch schwierig. Ich glaub, ich brauch so ne Anleitungs-CD. Alleine schweife ich immer so ab. Aber ich merke trotzdem, dass Meditation eine gute Konzentrationsübung ist. Jaja, welch Erkenntnis!
Nach dem Sport gab's dann ein Rezept, dass ich schon einmal vorgestellt hatte: Tofu-Rührei mit Tomaten und Blattspinat


Ich hoffe, dass ich morgen wieder einmal mehr berichten kann :-)

Samstag, 14. Januar 2012

Detox, Tag 9 - Suppe und Saft

Hallo ihr Lieben,
heute gab's hauptsächlich flüssige Nahrung. Das war eigentlich gar nicht so beabsichtigt, aber hey, gut für mich :-)
Heute um 11:00 ging's erst einmal zum Sport: 60 min. Fahrrad und dann ab in die Sauna...aber vorher war natürlich noch eine Trockenbürsten-Massage angesagt. Wenn schon, denn schon. Und morgen das gleiche nochmal.
Leider habe ich die Meditation heute wieder schleifen lassen. Mist. Abends kann ich mich meistens noch weniger konzentrieren als morgen. Werde es später noch versuchen, aber ich glaub nicht, dass das so der Knaller wird.
Wieder zurück zu meinem Tag. Nach dem Sport hatte ich natürlich Hunger. Schnell sollte es gehen. Daher entschied ich mich für eine Kürbissuppe. Vor allem, weil der Hokaido Kürbis auch schon so lange alleine im Kühlschrank lag. Aber weil Suppe allein irgendwie doof ist, habe ich noch ein  Topping aus Tofuwürfeln, Pilzen und Sesam gemacht.
Ich sag doch "hauptsächlich flüssige Nahrung".

Für die Suppe:
  • kleiner Hokaido-Kürbis
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Sojamilch
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Thymian
  • Etwas Öl
Den Hokaido abwaschen, halbieren, Kerne entfernen und mit Schale in kleine Stücke schneiden.
Knoblauch und Zwiebeln schälen und grob hacken.
Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch leicht anbraten, dann Kürbisstücke hinzufügen und ebenfall etwas abraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, Thymian hinzugeben und den Kürbis ca. 15 min. weich kochen.
Wenn der Kürbis weich ist, den Topf von der Herdstelle nehmen und die Sojamilch zufügen und dann alles im Mixer oder mit einem Pürierstab pürieren.

Für das Topping:
  • 1/2 Block bzw. nach Geschmack Tofu, natur
  • Meersalz
  • 2 große Champignons
  • Sesam
  • Sojasauce
  • Öl
  • 1 Knoblauchzehe
Tofu würfeln und salzen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Tofuwürfel anbraten bis sie leich bräunen. Knoblauchzehe schälen, halbieren und mit in die Pfanne geben.
Champignons in Scheiben schneiden, ebenfalls in die Pfanne geben, leicht anbraten. Alles mit ein wenig Sojasauce ablöschen, umrühren und mit Sesam bestreuen.


Nachmittags bin ich dann zu einer Freundin gefahren (Hallöchen!!), die mir einen super tollen Saft gemacht hat: aus Roter Beete, Karotte, Apfel und Ingwer, hmm. Wirklich ganz toll! Ich denke, dass ich mir den jetzt öfter machen werde. Ist zwar nicht grün, aber schön pink.

Freitag, 13. Januar 2012

Detox, Tag 8 - Reis und grünes Gemüse mit Limetten-Ingwer-Sesam-Sauce


Eine Woche rum, yeah. Bleiben noch zwei Wochen - so schwer ist's gar nicht, wenn man vorbereitet ist :-)
Also gewichtsmäßig ist alles beim Alten...allerdings bin ich der Meinug, dass sich eines der größten Frauenleiden (Cellulite, Ladies *gg*) ein wenig gebessert hat - yippie!
Wellness: bis auf Meditation das ganze Programm: 60 min. Sport, Nasendusche, Trockenbürsten, Sauna...
Zu essen gab's heute reichlich.
  • Frühstück: Wasser + Zitrone + Cayennepfeffer, grüner Smoothie
  • Mittagessen: Reis mit rohen Tomaten, angebratenem Japan-Tofu-Filets und Brokkoli-Chinakohl-Zuckerschoten-Gemüse mit Limetten-Ingwer-Sesam Sauce
  • Abendessen: Avocado, Tomaten, Rohkostbrot - also alles roh
  • Dessert: Banane, 5 Datteln, Birne
Die Sauce vom Mittagessen passt zu allen möglichen Gemüsekombinationen. Bei mir waren es Zuckerschoten, Chinakohl und Brokoli.
Für die Sauce einfach den Saft einer Limette mit geriebenem Ingwer und einer Prise Cayennepfeffer vermischen.
Das Gemüse leicht anbraten, dann die Sauce hinzugeben, umrühren und kurz braten lassen.

  
Mittagessen
rohes Abendessen